24.05.2026 Abschied von Fiona.
Aus dem Leben bist Du uns genommen, aber nicht aus unseren Herzen.
Mit großer Traurigkeit nehmen wir Abschied von Fiona vom Schwarzen Feuer.
Fiona war die einzige Tochter von Caira vom Schwarzen Feuer und Ennismoor’s Song of Birds „Buddy“ – und schon früh etwas ganz Besonderes.
Eigentlich hatte ich damals nicht geplant, einen Welpen aus Cairas Wurf zu behalten. Rückblickend war das wohl nicht die beste Entscheidung meines Züchterlebens. Denn Fiona entwickelte sich zu einer bildschönen, knochenstarken und triebstarken Hündin, die jeden sofort in ihren Bann zog. Unsere „schwarze Prinzessin“, wie ich sie liebevoll nannte, vereinte Eleganz, Stärke und Arbeitsfreude auf ganz besondere Weise.
Dass Fiona zu Ika in den Raum Pforzheim zog, war dagegen eine der besten Entscheidungen überhaupt. Vom ersten Moment an waren die beiden ein Herz und eine Seele – ein echtes Team, verbunden durch tiefes Vertrauen und außergewöhnliche Harmonie. Gemeinsam probierten sie viele Sportarten aus, und egal, was sie taten: Fiona zeigte stets ihr großes Talent und ihre Begeisterung für die gemeinsame Arbeit mit „ihrem“ Menschen.
Besonders im Agility waren Ika und Fiona mit großer Freude aktiv. Nebenbei begeisterten sie als Teil des Hundezirkus Dogcalli das Publikum. Später entdeckten die beiden Dogdancing für sich – und auch dort war die besondere Verbindung zwischen ihnen für jeden sichtbar. Fiona arbeitete immer mit einer großen Bereitschaft, Ausstrahlung und Hingabe.
Für mich persönlich war es ein großes Geschenk, Fiona trotz der großen Entfernung immer mal wieder treffen zu dürfen. Der gute Kontakt mit Ika blieb über all die Jahre bis heute bestehen. Und jedes Wiedersehen war etwas Besonderes: Fiona freute sich jedes Mal überschwänglich, mich zu sehen. Diese Momente werde ich für immer in meinem Herzen tragen.
Fiona war ihr Leben lang gesund und voller Lebensfreude. Erst im vergangenen Jahr wurde bei ihr ein Insulinom diagnostiziert. Sie meisterte die Operation mit beeindruckender Stärke und erholte sich so gut, dass sie schon bald wieder ganz die Alte war. Umso härter traf uns das Schicksal, als sie vorletzten Freitag plötzlich hohes Fieber bekam. Die Überweisung in die Uni Gießen brachte noch einmal Hoffnung – doch leider konnte ihr nicht mehr geholfen werden. In Anbetracht ihres stolzen Alters von zwölf Jahren musste Ika dann Abschied nehmen.
Mit Fiona geht nicht nur eine außergewöhnliche Hündin, sondern ein Stück Herz.
Sie hinterlässt Spuren – in ihrer Familie, bei ihren Menschen und bei allen, die sie kennenlernen durften.
Mach’s gut, schwarze Prinzessin.
Du wirst unvergessen bleiben.
